Oct
31
2008
Umfragen bestimmen die meisten Wahlen. Auch wenn sie bei den letzten beiden “Elections” in den USA ziemlich daneben lagen, sind sie ein wichtiger Indikator für die Kampagne eines Kandidaten.
Bei “Realclearpolitics” gibt es eine Übersicht der ca. 50 größten Institute, die tagesaktuell die Werte von Obama und McCain zeigen. Dabei muss man gute Nerven haben, denn 5 Prozentpunkte mehr oder weniger sind pro Tag schonmal drin! Foxnews sieht z.B. McCain mit 19% vorne, Newsweek Obama mit 13%. Das sind 32% Unterschied! Und ein guter Grund, nicht vor dem finalen Wahlergebnis zu feiern.
Ein übersichtlicher Chart zeigt die Summe aller Umfragen. Aktuell führen Obama / Biden mit 6 Prozentpunkten vor McCain / Palin. Fazit: Es bleibt spannend bis zum 4.11! (Link)
Oct
28
2008
Es hat wahrscheinlich noch niemand behauptet, dass der amerikanische Wahlkampf nach europäischen Standards zu messen ist. Völlig überdreht, in vielen Teilen geschmacklos, unfair sowieso und immer unter die Gürtellinie – eben so, wie sich Amerika in den letzten 8 Jahren entwickelt hat. Nicht, dass es vorher keine Schlammschlachten gegeben hat, aber als Halloween-Scherz eine erhängte angehende Vizepräsidentin, oder einen in Flammen stehenden Präsidentschaftskandidaten? In Deutschland würden dafür Sondereinsatzkommandos ausrücken.
Schauen Sie selbst (Link)
Oct
21
2008
Schallendes Gelächter in der russischen Botschaft in Washington, als der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain verschiedene Diplomaten per Brief um bis zu 5.000,- USD Wahlkampfspende bat. Der als stramm Rechtsaußen geltende Kriegsveteran und sein Deputy, die Governeurin Palin aus Alaska, vertreten gegenüber Russland eine ziemlich straighte Linie. Warum ausgerechnet dort Wahlkampfgelder gesponsort werden sollten, konnte auch in McCains Team niemand sagen. Ob die Diplomaten evtl. für Gegenleistungen doch gespendet hätten, wurde ebenfalls nicht bekannt.