Dec 04 2009
Clima-Gate: Gibt es eins?
In Amerika läuft die Diskussion schon seit Ende November. Nachdem ein Hacker in den Server in Norwich, einer Universität in England. Er kopierte 1.000 E-Mails und 3.000 Dokumente von 20 Klimaforschern. Dabei fanden sich ganz erstaunliche Aussagen, die auf eine bewusste Manipulation der Wetterdaten hindeuten. Die Klimaveränderungen und der ganze Hokuspokus darum wären damit obsolet. Mehr Details dazu bei der FAZ.
Bisher waren Skeptiker immer in Bausch und Bogen niedergemacht worden, weil die Zahlen und Modell angeblich gegen sie sprachen. Andere Modelle als die, die den Klimawandel belegten wurden nicht zugelassen. Viele Wissenschaftler klagten immer wieder, dass sie in diesem Bereich mundtot gemacht würden.
Mit den Daten des Hackers beisst sich die Katze allerdings selbst in den Schwanz. Wie sagt man so schön: “Wer auf Eiern geht, sollte nicht hüpfen” und genau das haben diese Wissenschaftler scheinbar getan. Ein Hacker, eine Universität und nur 20 Klimaforscher stellen dabei übrigens sehr wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs da. Alles andere sollte schon sehr verwundern.
Interessant wird die ganze Geschichte bei der Frage nach den Urhebern und Hintermännern, den Drahtziehern, Profiteuren und Hilfstruppen des Klima-Fakes. Ursprünglich hatte der Club of Rome im Jahre 1974 schon für das Ende des Jahrtausends u.a. Holland komplett unter Wasser gesehen und die Küstenlinie in Deutschland mit einem 20 Meter höheren Wasserstand prognostiziert. Die daraus entwickelten Szenarien dürften wohl der Anfang dieses Hypes gewesen sein.
Das Spiel bleibt spannend und hat eigentlich gerade erst begonnen.
Nachtrag:
Umfangreiche Informationen zum Clima-Gate, ob es ihn gibt, wer davon profitiert und was passiert, wenn die Deligierten in Kopenhagen trotzdem Recht haben, finden Sie in unserem neuen Blog Clima-Gate.
Wahrscheinlich haben Sie Ihre eigene Meinung zu den Dingen, deshalb laden wir Sie ein mitzudiskutieren und zu -bloggen.

