Feb 22 2010
Griechenland-Desaster: Mehr Deutsche wünschen sich die D-Mark zurück
Griechenland soll mit schwindelerregenden Summen aus der Krise geholfen werden. Wie nicht anders zu erwarten, werden die Staaten denen es mehr oder weniger gut geht – so auch Deutschland – den Hellenen mit Milliarden helfen, ihren Staatshaushalt zu sanieren. Hauptgrund dürfte das Engagement europäischer Banken bei den Griechen sein, die man einmal mehr nicht hängen lässt.
Wie “WN” in den heutigen News schreibt, nehmen viele Deutsche Blogger die Krise zum Anlass einer nüchternen Betrachtung der EU. Die meisten wünschen sich die D-Mark zurück, einige raten England nicht der Währungsunion beizutreten, da es keinen Sinn für eine unabhängige Währung mache. Viele sehen eben auch die EU als Fehler an.
Da haben sie bestimmt recht, aber wer glaubt schon daran, dass es irgendetwas ändere? Schon die unglaublichen Milliarden für die verballerten Konkunkturpakete – die mittlerweile schon ohne Angabe von Gründen an die Bundesländer ausgezahlt werden – riefen bei weiten Teilen der Bevölkerung Kopfschütteln hervor. Geändert haben aber auch die Proteste gegen die nicht eingetroffenen Steuersenkungsversprechen, die nach wie vor fehlende Entlastung des Mittelstands und die desolate Lage der Sozialkosten nichts.
Im Grunde ist jegliche Beschäftigung mit diesen Themen verschenkte Lebenszeit, für die man sich später wünscht, sie mit etwas sinnvollem ausgefüllt zu haben.
