Apr 02 2010
Command & Conquer 4: Tiberian Twilight
Die letzte Runde bei C&C ist eingeläutet. Electronic Arts hat den größten Teil des bekannten Spielprinzips umgearbeitet und verstärkt vor allem die Multiplayer-Funktion.
Beim spannenden Intro sieht man Kane, wie er vor die Führungsspitze der GDI tritt. Die Welt ist fast komplett vom Tiberium eingenommen, nur eine gemeinsame Aktion kann den Verlust der letzten Zonen noch verhindern. Schon wird man als Kommandant auf die Erde geschickt, um den Transporter des NOD-Führers durch ein gefährliches Gebiet zu geleiten.
Statt Tiberium zu sammeln bekommt man nun Kommando-Punkte, mit denen man Fahrzeuge und Gebäude herstellen kann. Dazu wählt man einen von drei möglichen Bauhöfen aus (Offensiv, Defensiv, Support), die man während des Spiels gegeneinander austauschen kann. Zudem sind sie mobil, d.h. man kann während des Spiels die Positionen wechseln. Stützpunkte und wichtige Gebäude werden, wie mittlerweile aus vielen MMOPRG`s bekannt, häufig durch Truppenpräsenz erobert. Hält ein Trupp von Ihnen lange genug die Gegend um z.B. eine Artilleriekanone, bewegt sich der Balken von rot über weiß nach blau (oder umgekehrt, je nachdem, welche Partei Sie spielen).
Von den bekannten Fahrzeugklassen ist nur wenig übrig geblieben. Die neuen Panzer und Flugzeuge sind allerdings schick designed und die Audio-Kommentare beim auswählen und angreifen sind besser als bei C&C 3. Auch der Soundtrack ist bombastischer / orchestraler und heroischer geworden. Bei jedem Scharmützel meint man, es ginge um den Fortbestand der Erde.
Im Laufe einer Runde werden mehr oder weniger Spezialfähigkeiten der Einheiten freigeschaltet. Dazu muss man allerdings die über dem Spielfeld verstreuten Tiberium-Kristalle aufsammeln. Wie gewohnt kann man NOD, GDI oder beide Parteien spielen.
Die Steuerung und das Spieldisplay sind komplett im unteren Bereich des Bildschirms angelegt. Die geringere Zahl der verfügbaren Einheiten fordert eine völlig andere Strategie, als bei C&C 1-3.
Auch beim ersten Auswahlbildschirm, wo man sich für Online- oder Offlinemodus entscheiden kann, sieht man im unteren Bereich ein großes Chatfenster und Spieler die eingeloggt und möglicherweise bereit sind einen Koop gegen andere mitzumachen.
Evil Kane schaut auf dem Cover nachdenklich in die Zukunft. Das werden die Entwickler von C&C 4 auch gemacht haben, als sie das Spiel neu erfanden. Auch wenn man sich Anfangs umgewöhnen muss, hat auch die neueste und hoffentlich doch nicht letzte Version, nichts von ihrer Spannung und Spielfreude verloren.
Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Website.
