Mein Sohn Leonhard wird in diesem Jahr im Rahmen seiner Praktika-Reihe in der Waldorfschule sein Landwirtschaftspraktikum absolvieren. Das bedeutet: 3 Wochen auf dem Bauernhof, arbeiten und leben wie ein Landhelfer, Natur satt und jede Menge neue Gedanken zum Leben.
Leonhard liebt die englische Sprache und Kultur und wollte sein Praktikum in England absolvieren. In Deutschland war es relativ leicht einen Platz zu finden und ich dachte im Königreich wäre das ähnlich. Hier die zum Teil abenteuerlichen, sehr interessanten und oft witzigen Erlebnisse und wie ich vorgegangen bin, um einen begehrten Praktikumsplatz zu bekommen.
"The Land of the Free" mutiert mehr und mehr zur größten Knastindustrie der Welt. Hier werden 5 mal mehr Bürger festgenommen und inhaftiert als in jedem anderen westlichen Land und die Gefängnisindustrie ist eine Multimilliarden Dollar Wirtschaft.
Diese für Deutsche schwer nachvollziehbare Wirtschaftszweig wird nur noch durch den religiösen Starrsinn (Irrsinn?) übertroffen, der das Land zumindest seit den drei Bush-Administrationen überflutet. Engstirnige ewig Gestrige, die mit unglaublichen finanziellen Mitteln ausgestattet sind und große Teile von Wirtschaft und Regierung beeinflussen.
Darwins Evolutionstheorie? Alles gelogen. Adam und Eva waren die ersten Menschen.
Die Vorstellung von Himmel und Hölle? Dagegen liest sich selbst die Vorstellung der katholischen Kirche wie eine Sendung aus dem Kinderkanal.
Der liebende Gott, der alle Menschen schützt? Nach deren Vorstellung nur die Menschen, die seinen, sorry, den Vorstellungen der jeweiligen Glaubensgemeinschaft folgen. Der Rest ist Abschaum und gehört interniert.
Glauben Sie nicht? Ist aber so.
"Knastindustrie meets religiösen Wahnsinn", ist ein durchaus funktionierendes Geschäftsmodell in den ländlichen Bereichen des nordamerikanischen Kontinents, wo raue Sitten für Andersdenke herrschen. Schöne Grüße von "John Rambo", der mittlerweile weniger Fiktion als jemals zuvor ist.
Neue Zielgruppe sind Jugendliche, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihnen ihre religiösen Vorstellungen zu vermitteln. Die kommen kurzerhand in Umerziehungscamps, wo nordkoreanische Gehirnwäschemethoden angewendet werden, um die lieben Kleinen in die richtige Form zu bringen.
Der erschütternde Bericht eines 16-jährigen, der diesem Wahnsinn entkommen konnte, wurde heute beim Trendportal BoingBoing veröffentlicht. Unter diesem Link finden Sie die unglaublichen Details in voller Länge ( Link ) und mit mehr als 200 Kommentaren.
Diese "schulischen Einichtungen" mit Prügel, Einzelhaft und Essenentzug gibt es landesweit. So z.B. die Horizon Academy. Deren Slogan lautet sinnvoller Weise "Buildind Dreams of the Future".
Kann man eine Kurzgeschichte als "Buch" heraus bringen, mit 28 Seiten die Leser fesseln und dann noch eine Fortsetzung ankündigen?
Ja, kann man. Wenn man wirklich gut ist, erzählen kann und versteht, wie man die Leser zum träumen bringt. Wie mit "Feenherz Band 1: "Ostwind"
Schon das Intro von Petra Maria Scheid ist ganz großes Kino. Wie Herolf, der Held der Story von den Tzu im Teich gefangen wird und er sich auf dem Opfertisch wiederfindet, reicht fast schon für ein eigenes Kapitel. Auf eine Seite komprimiert, wirkt es aber umso intensiver und mächtiger. Die Bilder die mit wenigen Worten im Kopf aufgebaut werden, haben etwas Hypnotisches.
Die Autorin hat eine sehr interessante Art, die Geschichte mit wenigen Sätzen nach vorne zu bringen. Man ist direkt mit dabei und sitzt sozusagen nicht in der ersten Reihe, sondern steht hinter den Hauptdarstellern. Ich habe seit längerer Zeit keine ähnlich gute Kurzgeschichte gelesen, zuletzt vielleicht die allerersten Werke von Terry Pratchett oder den Kurzgeschichtenband von Steven King. Von der Dichte her, wenn auch umfangreicher die 4-Band Saga "Das Geheimnis der großen Schwerter".
Im Grunde geht es um die Geschichte des Mädchens Liliian und eben Herolf, den männlichen Part, um ein magisches Buch, ein Windrad und den Ostwind. Und die Diener der dunklen Herrin, die beginnen die Welt zu bevökern. Denen kann nur geballte Heldenpower Einhalt gebieten und so gibt es gleich zu Anfang schon sechs oder sieben Handlungsstränge, auf die man sich im Verlaufe der Handlung freuen kann.
Im ersten Band spielt die Story noch in zwei Parallel-Welten und der Ostwind verbindet beide. Unsere Welt, in der Lili ihre Bestimmung findet und Eschtinbur, wo sich ihr Schicksal erfüllen wird.
Der erste Band ist sehr komplex, es kommen sehr viele Namen vor die man zuordnen muss und die vielen Handlungsstränge lassen mich am Ende an ein Buch mit 100 Seiten denken. Bei der interessanten Story und der spannenden Erzählweise dürften es aber auch gerne 700 – 800 Seiten sein.
"Feenherz" ist bei Books on Demand erschienen und kann bei Amazon für 9,95€ bestellt werden.
Wikipedia definiert einen Spin-Doctor als "einen Berater, der für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist". Tretjak, der Hauptdarsteller im Roman "Der Regler" bedient allerdings eine Nische, die nicht so gern in der Öffentlichkeit gezeigt wird: er ist der Mann für das Grobe seiner reichen und mächtigen Klientel.
Seine Methoden folgen einer klaren Struktur, sind rational, kühl und logisch aufgebaut und vor allem: sie sind erfolgreich. Er handelt nach festen Prinzipien und hat sein Leben im Griff. Bis er selbst in das Netz einer Verschwörung gerät, die ihn erst langsam, dann immer heftiger einwickelt. Jemand greift in sein Leben ein und versucht, ihn mit seinen eigenen Methoden zu vernichten. Die Methoden ähneln seinen eigenen, sind überraschend, perfide und bedrohlich.
"Der Regler" ist ein extrem spannener Thriller. Der Plot führt den Leser bereits nach den ersten Ereignissen in die Irre, bietet viel Raum für Mutmaßungen und Spekulationen, die sich aber nach ein paar Seiten schon wieder ändern. Die Hauptdarsteller Gabriel Tretjak, Fiona Neustadt, die beiden Kommissare Lange und Gritz bis hin zu den Nebendarstellern wie Paul Tretjak, sind toll hearusgearbeitet. Die Ereignisse bis zum grandiosen Finale am Gardasee sind kaum vorhersehbar, die zahlreichen Wendungen in der Handlung sind pefekt inszeniert. Immer wieder wird Hintergrundwissen über Neurologie, Psychologie und Verhandlungskunst eingebaut. Ein typisches Buch aus dem ich mir Notizen mache, um es in meine Stoffsammlungen und Ideenliste zu übernehmen.
Das Buch zählt zu den besten Thriller, die ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe!
Auf der Website (www.wer-ist-der-regler.de) hat der Verlag leider nur halbe Arbeit geleistet. Mehr als ein Gewinnspiel (schon abgelaufen), dem Klappentext und einer Möglichkeit für Leser, dem "Regler" eigene Aufträge zu schicken, gibt es leider nicht viel Sehenswertes. Schade. Zumal sich einige User schon eine Verfilmung wünschten (ich auch). Und Fortsetzungen natürlich.
Aus diesem Buch hätte man im Internet deutlich mehr machen können:
- Website des Autoren. Wikipedia wusste allerdings, dass es sich wohl um das Pseudonym des Autorenduos Stephan und Andreas Lebert handelt. Andreas Lebert ist immerhin Chefredakteur der Frauenzeitschrift "Brigitte" und Dozent am "Institut für Kultur- und Medienmanagement in der FU Berlin ( Link ) . Sein Bruder Stephan arbeitet heute bei der "Zeit" und hat Stationen beim "Stern", dem "Tagesspiegel" und der "SZ" hinter sich. Er bekam 1998 den Egon-Erwin-Kisch Preis für die Reportage "Der letzte Umzug".
- Auf der Website hätte man Links zu bekannten "Reglern" mit kurzer Vitae bringen können. Holen wir nach, hier wieder die Einträge des "Orakels" Wikipedia.
- Das Video zum Buch zeigen. Finden Sie hier bei Youtube.
"Der Regler" ist erschienen bei Fischer, hat 335 Seiten und kostet 13,95€
Online Casinos gibt es seit den Anfängen des Internets. Fehlte Anfangs die Akzeptanz, sind sie heute dank seriöser Betreiber und staatlicher Kontrollen in fast allen Ländern etabliert. Die Spiele werden regelmäßig überarbeitet, Grafiken und Ablauf verbessert.
Die Auswahl reicht von 17 und 4, also "Black Jack", Poker, Baccarat und Roulette bis zu Automatenspielen aller Art. Durch Flash-, oder Java-Technologie werden alle gängigen Browser unterstützt, die Bedienbarkeit ist oft leichter als in der "normalen" Welt.
Wer mag, kann sich also entweder in die Spielhalle vor Ort begeben, oder bequem von Zuhause aus zu jeder Tages- und Nachtzeit das Glück herausfodern. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den Industriestaaten soll mittlerweile e-Games, also Spiele am PC oder der Konsole regelmäßig zocken – entweder alleine oder mit Freunden.
Der Reiz einer virtuellen Pokerpartie bei einem seriösen Anbieter liegt dabei vor allem in der Geschwindigkeit und der Möglichkeit mit Menschen aus aller Welt zu spielen. Dabei ist es keine Seltenheit, wenn man an einem Tisch mit 9 Spielern, gleichzeitig Gamer aus USA, Südamerika, Europa, Osteuropa und Asien findet.
Gesprochen wird Englisch, wobei man aber auch häufig deutschsprachige Buddys findet.
Allerdings: Egal wofür Sie sich entscheiden, denken Sie daran verantwortungsvoll zu spielen.
Die Weltwirtschaftskrise hatte die Vereinigten Staaten von Amerika in den 30er und 40er Jahren hart im Griff. Wie auch der Rest der Welt mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, war besonders die Landbevölkerung in den Staaten ohne Perspektive und unter großem Druck.
Die Denver Post hat aus dieser Zeit zahlreiche Fotos zusammen getragen und sie mit "Color Slide" überarbeitet. Mit dieser Technik lassen sich aus schwarz-weiß fast identische Farbfotos herstellen.
Die Bilder wurden von der Farm Security / War Administration zur Verfügung gestellt und stammen aus der Zeit 1939 – 1943. Die Fotografen waren Jack Delano und Russell Lee.
Mich hat besonders die Tiefe und Stärke der Fotos berührt. Wenn man sieht unter welchen Umständen Menschen in diesen schwierigen Verhältnissen überlebten und welche Anstrengungen es gekostet haben muss, die damals noch sehr zahlreichen Kinder zu ernähren, wird man angesichts der heutigen "Krise" schon ruhiger.
Wenn Bundespräsident Wulff heute Abend um 20:15 Uhr vor die deutschen Fernsehkameras tritt und für einen nicht näher spezifizierten Zeitraum seine Unschuld erklären will, soll die Kernaussage lauten: "Ich habe geraucht, aber nicht inhaliert.".
Das Bill Clinton Institut für angewandte Meinungsänderung sowie der Verband der Spin Doktoren "Para Celsius" sollen dem Staatsoberhaupt zu dieser Aussage geraten haben. Er lenke damit sehr gekonnt vom eigentlichen Thema ab und stelle sich im richtigen Licht als verantwortungsvoller Staatsmann da, so ein Sprecher des Institutes.
Weitere Inhalte und Randthemen der Rede von Wullf werden sein:
- Nikotin ist schädlich, Tabak nicht unbedingt
- Der Mond ist rund, der Mond ist rund, er hat zwei Augen, Nas` und Mund
- Auch im Mai 2012 wird wieder Frühjahr sein
- Der Name "Eurozone" ist an "Europa angelehnt"
- 2012 ist eine Zahl die zwei 2en enthält
- Ja, ich habe geraucht, aber nicht (viel) inhaliert
Die Anschuldigungen zu den Kreditvorwürfen sollen in Punkt 2 und 3 als Parabel und nur symbolisch abgehandelt werden, um das Amt des Präsidenten nicht zu beschädigen.
Wer am Ende der Sendung noch nicht eingeschlafen ist, soll nach unbestätigten Angaben bevorzugt behandelte Kreditanträge erhalten und an einer Verlosung von 2 St. Giacomo Machiavellis "Der Fürst" im Goldband teilnehmen dürfen.
Ein Kanadier der letzte Woche nach Amerika einreisen wollte, hatte laut Cnet seinen Pass Zuhause vergessen. Er wollte bei Quebec über die Grenze und bemerkte kurz vorher das Problem.
Geistesgegenwärtig erinnerte er sich an den Scan seines Ausweises, den er im iPad gespeichert hatte. Nach ein wenig hin und her mit den Grenzern durfte der Mann in die Staaten einreisen.
Kanadische Staatsbürger haben erleichterte Einreisebedingungen, da sie nur einen erweiterten Führerschein oder eben den Personalausweis vorweisen müssen. Sie gelten als "Trusted Travellers". Ein Privileg, dass nur wenigen Staaten zugestanden wird.
Wenn die Grenzkontrollen weiter so entschärft werden, können die Bürger dieser "Trusted" Staaten demnächst mit ihrem Facebook-Profil einreisen
Kaum ist der Jahreswechsel geschafft, hyperventilieren die Medien weltweit über die aktuelle und "neue" Vogelgrippe. Im Frühjahr kommen die Zugvögel ja bekanntlich aus ihren Winterquartieren zurück und wer weiß, was sie alles mitbringen. Die Regierungen haben seit Jahren Impfstoff gebunkert, den sie aber nach Berichten des letzten Jahres aber nur schleppend los werden. Zwangsimpfungen scheiterten bisher, sind aber auch in diesem Jahr wohl wieder ein Thema.
Da kommt der erste Todesfall des Jahres, wahrscheinlich ausgelöst durch eine neue Art des Erregers in China, gerade recht. Dumm nur, dass die chinesische Regierung wohl kein Interesse daran hat, die Sache hochzukochen, sondern um Gelassenheit bittet ( Yahoo ). Der Drudgereport geht sogar soweit zu behaupten, der neue Erreger könne nicht unter Menschen weiter gegeben werden.
Was wird uns das Frühjahr an Krankheitsaufregern dann bringen? Eine neue Schweinegrippe? Hochtoxische Zecken, die Städte überfallen? Mutierte Gänseblümchen, die Menschen gelb einfärben? Fragen über Fragen und die Spannung steigt.